Nach einem Vulkanausbruch haben die Behörden die Evakuierung der südjapanischen Insel Kuchinoerabujima angeordnet. Betroffen seien rund 150 Bewohner, berichtete der Sender NHK.

Ein heisses Gemisch aus Gas und flüssigem Fels sei auf der einen Seite des Vulkans ins Meer geflossen. Berichte über Opfer gab es zunächst nicht. Die Insel liegt rund 160 Kilometer südlich des seit der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 abgeschalteten AKW Kyushu.

Am Mittwoch hatte das Atomkraftwerk die letzte Hürde vor dem Wiederanfahren genommen. Der Betreiber erklärte, der Vulkanausbruch stelle keine Gefahr für das AKW dar. In den vergangenen Wochen war eine zunehmende vulkanische Aktivität in Japan registriert worden.

(sda/chb)

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