Die japanische Polizei hat eine Schülerin unter dem Verdacht festgenommen, eine Klassenkameradin erwürgt und anschliessend enthauptet zu haben. Das junge Mädchen gestand, zunächst mit einem Metallgegenstand mehrfach auf den Kopf des Opfers eingeschlagen zu haben.

Dies berichtete die Nachrichtenagentur Kyodo am Montag. Das Mädchen gestand demnach weiter, die Klassenkameradin erwürgt, enthauptet und ihr die linke Hand abgetrennt zu haben. Ermittler gaben der Nachrichtenagentur dpa gegenüber das Alter der Täterin mit 16 Jahren an.

Mutmassliche Täterin lebte alleine

Die Leiche wurde in der Wohnung des Mädchens in Sasebo, einer Stadt in der südwestjapanischen Präfektur Nagasaki, gefunden. Die Jugendliche wohnte laut Kyodo dort allein, obwohl ihr Vater in derselben Stadt lebte. Nach Angaben von Ermittlern, war die Mutter der mutmasslichen Mörderin im vergangenen Jahr gestorben. Danach habe der Vater erneut geheiratet.

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Die Eltern des Opfers hatten am Samstagabend die Polizei alarmiert, nachdem ihre Tochter von einem Treffen mit Freunden nicht nach Hause gekommen war. Ihre Mitschülerin gab an, die Tat allein begangen zu haben. Ihr Motiv war zunächst unklar.

(sda/gku)