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Wandel
Jedes achte Paar hat sich Online kennengelernt

Surfen im Netz: Moderne Kommunikation durchringt das Privatleben. Keystone

In der Schweiz ist die Digitalisierung auf dem Vormarsch. Immer wichtiger wird das Netz auch im Liebesleben. In einem Kanton gehen die Leute besonders gerne digital auf die Pirsch.

Veröffentlicht am 08.05.2016

In einer gross angelegten Online-Befragung hat das Forschungsinstitut Sotomo im Auftrag der Swisscom über 14’000 Personen befragt. Es wollte wissen, wie vernetzt die Schweiz sich im Jahr 2016 präsentiert, welche Verkehrs- und Kommunikationsmittel die Menschen nutzen und was das für unser Privatleben bedeutet.

Bereits 13 Prozent der Paare haben sich im Internet kennengelernt. Vor allem bei den 35- bis 44-Jährigen spielt das Netz eine wichtige Rolle im Liebesleben: Jedes siebte Paar in diesem Alterssegment hat sich im Internet gefunden. Besonders erfolgreich gehen die Aargauer im Netz auf die Pirsch, schreibt der «Sonntagsblick»: Mehr als ein Fünftel der Beziehungen im Rüeblikanton geht auf Online-Bekanntschaften zurück.

Schnelles Internet hat die Bedeutung des Autos überholt

Interessant ist auch, was den Schweizern in Sachen Verkehrs- und Kommunikationsmittel wichtig ist. Erkenntnis: Schnelles Internet hat die Bedeutung des Autos überholt. Eine schnelle Internetverbindung in den eigenen vier Wänden ist für rund vier Fünftel der Schweizer ziemlich oder sehr wichtig – noch 68 Prozent der Befragten geben dagegen an, dass ihnen ein Auto oder Motorrad sehr oder ziemlich wichtig sei.

Die Sotomo-Studie untersuchte weiter, wo die Befragten im letzten Jahr ihre Ferien verbracht hatten. Wer sich in der Schweiz erholt hat, reiste am häufigsten ins Wallis oder in den Kanton Graubünden (jeweils 24 Prozent). 20 Prozent buchten Ferien im Tessin, 16 Prozent im Kanton Bern.

(gku)

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