Auch sonst war es eisig kalt. In La Brévine registrierte SRF Meteo -31,4 Grad und in Buffalora beim Ofenpass wurden -29,4 Grad gemessen. Warm anziehen musste man sich aber auch im Flachland: Aus Bern etwa meldete MeteoNews -12,4 Grad, aus Luzern -9,6 und aus Basel -8,3 Grad.

Der offizielle Kälterekord von 1987 blieb aber in weiter Ferne. Damals wurden in La Brévine, dem «Sibirien der Schweiz», -41,8 Grad gemessen.

Die Polarluft hatte bereits am Samstag viel Schnee in die Schweiz gebracht. Vor allem in der Ostschweiz schneite es heftig. Mit zwischen 21 Zentimetern am Flughafen Zürich und 30 Zentimetern im Kanton Thurgau lag im Osten so viel Schnee wie noch nie in diesem Winter, wie Meteomedia mitteilte. Auf dem Säntis betrug die Schneehöhe am Sonntagmorgen laut MeteoSchweiz 5,63 Meter.

19-Jähriger stirbt bei Kollision

Auf den Strassen kam es zu zahlreichen Unfällen. Im Kanton Bern starb am Samstag ein 19-jähriger Autofahrer bei einer Kollision. Sein Fahrzeug war in Walkringen bei winterlichen Bedingungen auf die Gegenfahrbahn geraten und mit einem Lieferwagen zusammengeprallt.

Auch in Fischenthal im Kanton Zürich starb ein Mann nach einem Unfall. Er war am Sonntagmorgen von der Strasse abgekommen. Der Wagen schlug im Gelände auf und geriet in Brand. Für den Lenker kam jede Hilfe zu spät.

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Die Kälte machte auch den Weichen zu schaffen. Auf der Strecke Bern-Thun kam es am Sonntagmorgen wegen einer Weichenstörung vorübergehend zu Einschränkungen beim Bahnhof Gümligen.

(tke/sda)