Der amerikanische Kameramann Gordon Willis, der berühmte Filme wie »The Godfather« – zu deutsch «Der Pate», «Annie Hall» und «Manhattan» drehte, ist tot. Wie das US-Branchenblatt «Hollywood Reporter» am Montag berichtete, bestätigte der Verband «American Society of Cinematographers» seinen Tod.

Willis war 82 Jahre alt. Der gebürtige New Yorker hatte 2009 einen Ehrenoscar für sein Lebenswerk erhalten. Er war zweimal für einen Oscar nominiert gewesen – für seine Arbeit an Woody Allens «Zelig« (1983) sowie für «The Godfather Part III» (1990). Für Francis Ford Coppola setzte er ab 1972 den «Godfather»-Dreiteiler um.

Zahlreiche Klassiker mit Woody Allien

Mit Woody Allen drehte er zahlreiche Klassiker, viele davon in Schwarz-Weiss, wie «Manhattan» und «Stardust Memories». Er stand auch für Filme wie «Klute», «Presumed Innocent» und «Malice» hinter der Kamera. Seinen letzten Film «The Devil's Own» unter der Regie von Alan J. Pakula drehte Willis im Jahr 1996.

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Gordon Willis hat 2009 den Oscar für sein Lebenswerk erhalten.

(sda/me)