Im Prozess gegen die Besatzung der im April untergegangenen südkoreanischen Fähre «Sewol» hat die Staatsanwaltschaft die Todesstrafe für den Kapitän gefordert. Das berichtete die nationale Nachrichtenagentur Yonhap.

Neben dem Kapitän der Fähre waren drei weitere Crewmitglieder wegen des Vorwurfs der vorsätzlichen Tötung angeklagt worden. Das Schiff war am 16. April mit 476 Menschen an Bord vor Südkorea gekentert, rund 300 Menschen kamen ums Leben.

Schiff zu früh verlassen

Elf weitere Besatzungsmitglieder sind wegen Fahrlässigkeit angeklagt. Der Prozess läuft seit Juni. Der Besatzung wird vorgeworfen, das sinkende Schiff vorzeitig verlassen zu haben.

(sda/dbe/ama)

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