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Keim-Alarm: Australien verbietet Kerzenausblasen

Zu spät: Diese Kerzen auf dem Kuchen von Cristiano Ronaldo hätten nicht ausgeblasen werden dürfen. (Bild: Keystone)

Die Gesundheitsbehörde Australiens will den traditionellen Geburtstagskuchen mit vielen Kerzen aus den Kindergärten verbannen – und schlägt Alternativen vor. Ärzte sind empört.

Veröffentlicht am 06.02.2013

Australiens Kinder sollen keine Kerzen auf dem Geburtstagskuchen mehr auspusten. Denn damit könnten sie Keime unter anderen Kindern verteilen, glaubt die Gesundheitsbehörde des Landes. Die Ärzteschaft reagierte verständnislos.

Australien will den traditionellen Geburtstagskuchen mit seinen vielen Kerzen aus den Kindergärten verbannen. In den neuen Richtlinien des Nationalen Gesundheitsrats wird den Eltern empfohlen, ihrem Kind statt eines grossen Kuchens für alle lieber viele kleine Küchlein mitzugeben.

Alternativ könne es auch ein Küchlein - «falls gewünscht mit Kerze» - für das Geburtstagskind sein und ein grosser Kuchen zum Aufteilen, letzterer dann ohne Kerzen.

Die Nationale Medizinervereinigung fand am Mittwoch, der Staat sei da ein bisschen zu weit gegangen. Die Richtlinien widersprächen dem Ratschlag der Ärzte, wonach es das Immunsystem der Kinder stärke, wenn sie Antigenen in der Umwelt ausgesetzt würden.

(vst/sda)

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