Der Unternehmer Klaus-Michael Kühne greift dem Hamburger SV mit einem Kredit in Höhe von 17 Millionen Euro beträchtlich unter die Arme. Der in der Schweiz lebende Milliardär hat dem Verein somit insgesamt 25 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Mit dem Geld will die Leitung des Vereins um den Vorstandsvorsitzenden Dietmar Beiersdorfer neue Spieler locken.

Einmal war der norddeutsche Verein bereits erfolgreich: Erst vor wenigen Tagen wechselte der Schweizer Valon Behrami für rund 3,5 Millionen Euro Ablöse vom SSC Neapel zum HSV. «Mit der Ausweitung meines Engagements zugunsten des HSV-Profifussballs unterstreiche ich mein Vertrauen in die neue Vereinsführung, in der Hoffnung, dass es auf diese Weise gelingen wird, das Mannschaftsgefüge massgeblich zu stärken», lässt sich Unternehmer Kühne auf der Vereinswebseite zitieren.

Neue Spieler für Hamburger SV

Eine weitere Verstärkung dürfte mit dem Offensivallrounder Nicolai Müller vom FSV Mainz 05 folgen. «Die Unterstützung kommt bei unserer geplanten Neuausrichtung zum rechten Zeitpunkt», sagte Vorstandsvorsitzender Beiersdorfer. Die Transfers scheinen noch nicht zu einem Ende zu kommen: Gerüchten zufolge wird auch mit Matthias Ostrzolek, einem Verteidiger des FC Augsburg, verhandelt.

Milliardär Kühne mischt nicht nur beim HSV mit. Auch in die Schweizer Innenpolitik schaltete er sich zuletzt ein – und kritisierte das Ja zur Zuwanderungsinitiative: «Die Schweiz ist unberechenbar geworden. Das Land kann nicht auf einer Insel leben», sagte Kühne im April. Er sieht demnach sogar eine »Neidkultur» in der Schweiz entstehen – wie es sie bereits in Deutschland gibt.

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