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Todesfall
Kunsthändler Gurlitt ist tot

Eine Lithographie von Edvard Munch: Ein Werk, das man bei Gurlitt gefunden hatte.   Keystone

Cornelius Gurlitt ist im Alter von 81 Jahren gestorben. Bei dem Kunsthändler war 2012 eine spektakuläre Sammlung von Kunstwerken gefunden worden, die während der Nazi-Zeit Juden geraubt worden waren.

Veröffentlicht am 06.05.2014

Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 81 Jahren, wie sein Sprecher Stephan Holzinger der Nachrichtenagentur dpa bestätigte.

Gurlitt, der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, war seit Monaten schwer krank. In seiner Münchner Wohnung war im Februar 2012 eine unschätzbare Sammlung gefunden und beschlagnahmt worden. Dazu zählten Werke von Picasso, Chagall, Matisse, Beckmann und Nolde.

Anfang April hatte Gurlitt der Bundesregierung und dem Freistaat Bayern vertraglich zugesichert, seine Sammlung von Experten untersuchen zu lassen und unter Nazi-Raubkunstverdacht stehende Werke gegebenenfalls zurückzugeben. Daraufhin hob die Staatsanwaltschaft Augsburg die Beschlagnahme auf.

(sda/me/sim)
 

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