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Löwenkiller steht bald wieder in der Zahnarztpraxis

Cecil: Der Löwe war ein Wahrzeichen Simbabwes. Keystone

Der Löwe Cecil galt als Wahrzeichen von Simbabwe, bis ein US-Zahnarzt die Raubkatze erledigte. Nun bricht der Jäger erstmals sein Schweigen und erklärt, dass er bald wieder in der Praxis stehen will.

Veröffentlicht am 07.09.2015

Der US-Zahnarzt Walter Palmer, der Anfang Juli mit der Tötung des berühmten Löwen Cecil in Simbabwe international einen Aufschrei auslöste, hat erstmals seit der verhängnisvollen Jagd sein Schweigen gebrochen.

Er habe seinerzeit nicht gewusst, dass sein Opfer im Hwange-Nationalpark ein spezieller Löwe gewesen sei, sagte Palmer der Zeitung «Minneapolis Star Tribune». Der 55-Jährige betonte zudem, dass bei der Jagd alles nach Recht und Gesetz vonstatten gegangen sei.

Bald wieder in der Praxis

Ein Anwalt Palmers, der bei dem Interview dabei war, gab an, dass «keine offiziellen Anschuldigungen» gegen seinen Mandanten erhoben worden seien. Simbabwe hatte nach dem Vorfall allerdings von den USA Palmers Auslieferung gefordert.

Der Zahnarzt selbst sagte, dass er nach einer Auszeit ab Dienstag wieder in seiner Praxis arbeiten werde. Palmer hatte den 13-jährigen Cecil, den Star des Hwange-Nationalparks in Simbabwe, Anfang Juli bei einer Grosswildjagd erlegt. Der Vorfall sorgte weltweit für Empörung.

 

 

(sda/ise)

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