Nach einer mutmasslichen Vergewaltigung durch fünf Männer hat sich eine 14-Jährige in Indien selbst in Flammen gesetzt. Das Mädchen ringe in einem Spital um sein Leben, teilte die Polizei mit.

Die Jugendliche sei am Sonntag in einem Dorf im Bundesstaat Uttar Pradesh das mutmassliche Opfer einer Vergewaltigung geworden, als sie am Abend das Haus verlassen habe. Zunächst habe die Familie versucht, den Vorfall zu vertuschen, doch am Dienstag habe die Jugendliche versucht, sich das Leben zu nehmen, sagte die Polizei.

Seit 2012 immer wieder in den Schlagzeilen

Es seien vier vom Vater des Mädchens identifizierte Männer sowie ein Minderjähriger festgenommen worden. Sie würden nun befragt, hiess es.

Seit der tödlichen Gruppenvergewaltigung einer Studentin in einem Bus 2012 in Neu Delhi gerät das Land immer wieder wegen sexueller Gewalt gegen Frauen in die Schlagzeilen. In Uttar Pradesh werden Frauen offiziellen Statistiken zufolge öfter Opfer von Verbrechen als in den meisten anderen indischen Bundesstaaten.

(sda/dbe/ama)