Die Suche nach vermeintlichen Wrackteilen der verschwundenen Malaysia Airlines-Maschine wird erneut durch schlechtes Wetter erschwert. Das berichtete John Young, Abteilungsleiter für Noteinsätze der Seesicherheitsbehörde (Amsa), in der Zentrale in Canberra.

«Wir hoffen auf einen Durchbruch», sagte Vize-Regierungschef Warren Truss bei einem Besuch der Zentrale jedoch. «Wir werden weitermachen, so lange es Hoffnung gibt.»

«Eine Art Holzpalette und Haltegurte»

Ein neuseeländisches Aufklärungsflugzeug mit Spezialkameras versuchte vergeblich Objekte wiederzufinden, die eine andere Crew beim Überflug am Samstag auf der Wasseroberfläche gesehen hatte.

Sie wurden als «eine Art Holzpalette und Haltegurte» beschrieben, wie der Leiter des Rettungskoordinationszentrums, Mike Barton, berichtete. «Wir haben uns bei den Experten schlaugemacht, solche Paletten und Gurte werden durchaus in der Luftfracht verwendet.»

Acht Flieger im Einsatz

Insgesamt waren am Sonntag nach Angaben von Young acht Flugzeuge im Einsatz. Sie hielten auch nach Objekten Ausschau, die auf Satellitenbildern als mögliche Wrackteile identifiziert worden waren. «Die grösste Herausforderung ist, dass das Gebiet so weit abgelegen ist», sagte Barton. Die malaysische Boeing 777-200 ist seit gut zwei Wochen mit 239 Menschen an Bord verschwunden.

(sda/dbe)