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Massenevakuierung wegen Fliegerbombe in Hannover

Blindgänger aus dem 2. Weltkrieg: In Hannover fand man eine Fliegerbombe. Keystone

In der deutschen Stadt löste ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg eine riesige Evakuierungsaktion aus. 31'000 Anwohner waren betroffen. Im Einsatz standen Hunderte von Spezialisten.

Veröffentlicht am 20.05.2015

Nach einer riesigen Evakuierungsaktion ist in Hannover ein Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Die Fünf-Zentner-Fliegerbombe sei um 02.30 Uhr unschädlich gemacht worden. Zuvor hatten 31'000 Anwohner ihre Wohnungen verlassen müssen.

Das teilte die Feuerwehr Hannover auf ihrer Website mit. Sicherheitshalber überflog nach Abschluss der Evakuierung ein Polizeihelikopter das betroffene Gebiet. Die Bombe war am Dienstagvormittag auf dem Gelände einer ehemaligen Grundschule in Hannovers Südstadt entdeckt worden, die Evakuierung der Umgebung begann am Abend.

850 Feuerwehrleute und Polizisten

Nach Angaben der Stadtverwaltung waren etwa 850 Mitarbeiter von Feuerwehr, Polizei, Hilfsorganisationen sowie Sprengstoffexperten im Einsatz. Für alle Anwohner, die nicht privat ausserhalb des Evakuierungsgebiets unterkommen konnten, wurde in einer Halle eine Sammelstelle eingerichtet. Dort fanden sich laut Feuerwehr bis kurz vor Mitternacht etwa 1400 Menschen ein.

(sda/dbe)

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