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Namen
Mia, Noah, Emma, Gabriel, Leonardo und Giulia

Neugeborenes im Spital: Bei der Namenswahl sind Herr und Frau Schweizer nicht immer kreativ. Keystone

In der Deutschschweiz blieben Mia und Noah bei den Vornamen erste Wahl. Die Unterschiede zwischen den Kantonen sind jedoch gross. Und in der Lateinischen Schweiz ist die Situation nochmals anders.

Veröffentlicht am 04.08.2015

Mia und Noah haben sich auch 2014 als beliebteste Vornamen der Deutschschweiz behaupten können. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Lara und Emma bei den Mädchen, Leon und Luca bei den Knaben.

Mia führt die Vornamen-Hitparade bereits seit 2011 unverändert an. Im letzten Jahr entschieden sich in der Deutschschweiz die Eltern von 312 Mädchen für diese Kurzform der altbewährten Maria, wie das Bundesamt für Statistik (BFS) am Dienstag mitteilte.

Seriensieger Noah

Noah belegt nach 2010, 2012 und 2013 ebenfalls schon zum vierten Mal die Top-Position. Den Namen des biblischen Urvaters teilten sich 2014 total 338 neugeborene Deutschschweizer Knaben. Auch die zweit- und drittplatzierten Buben hiessen gleich wie im Vorjahr: Leon wurde 313 Mal gewählt, Luca 288 Mal.

Etwas mehr Abwechslung an der Spitze gab es bei den Mädchen. Lara stiess mit 294 Namensgebungen vom neunten auf den zweiten Platz vor. Sie verdrängte damit Alina, die auf den elften Rang abstürzte. Emma arbeitete sich 2014 mit 293 Nennungen von der achten auf die dritte Position vor.

41'400 Mädchen und 43'900 Knaben

Auf den Rängen vier bis sechs der Vornamen-Hitparade 2014 liegen in der deutschen Schweiz Levin, David und Elias respektive Laura, Anna und Sara. Insgesamt erblickten nach den Angaben des BFS letztes Jahr schweizweit 85'300 Kinder das Licht der Welt, rund 41'400 Mädchen und 43'900 Knaben.

In der Westschweiz ist seit 2004 Emma ungeschlagen die Nummer eins, im Jahr 2014 folgten ihr Eva und Léa auf den Plätzen zwei und drei. Bei den Knaben obsiegte in der Romandie Gabriel vor Liam und Lucas.

Tessiner mögen Leonardo und Giulia

In der italienischsprachigen Schweiz fanden sich 2014 Leonardo, Gabriel und Liam sowie Giulia, Sofia und Emma auf dem Siegertreppchen. Im romanischen Sprachgebiet wird die Liste von Andrin und Nino angeführt; zehn Namen liegen gleichauf auf Platz drei. Bei den Mädchen besetzen Luana und Léonie die ersten zwei Plätze.

Bei der Wahl des Vornamens zeigen sich von Kanton zu Kanton unterschiedliche Geschmäcker. Gesamtsieger Noah steht in der deutschen Schweiz nur gerade in vier Kantonen an der Spitze, in Appenzell Ausserrhoden, Baselland, Solothurn und St. Gallen. Mia schafft es gar nur in Baselland und Schwyz auf Rang eins.

In Zürich lauteten die beliebtesten Vornamen 2014 auf David und Emma, in Bern auf Levin und Emma und im Aargau auf Leon und Sara.

(sda/gku)
 

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