Erstmals ist eine Person aus dem Ebola-Gebiet in die Schweiz geflogen worden. Es handelt sich um einen Krankenpfleger, der in Sierra Leone für eine internationale Organisation im Einsatz war.

Das Risiko, dass der Betroffene erkrankt ist sehr gering, wie das Bundesamt für Gesundheit mitteilte. Für die Schweizer Bevölkerung bestehe keinerlei Gefahr.

Im Universitätsspital

Der ausländische Krankenpfleger wurde von einer privaten Transportfirma nach Genf geflogen und ins Universitätsspital gebracht. Dort wurde der Mann in Obhut genommen, obwohl das Risiko einer Erkrankung gering ist.

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Er wird während drei Wochen - das ist die maximale Inkubationszeit - überwacht und regelmässig untersucht. Entwickelt er in dieser Zeitspanne keine Symptome, lässt sich eine Erkrankung ausschliessen.

Der Krankenpfleger arbeitete in Sierra Leone in einem Spital und war am 20. September von einem an Ebola erkrankten Kind gebissen worden. Da er alle Sicherheitsvorkehrungen befolgte und einen Schutzanzug trug, kam es durch den Biss zu keiner sichtbaren Wunde.

Der Flug in die Schweiz, der auf Anfrage einer internationalen Organisation mit Sitz in Genf stattfand, ist daher eine reine Vorsichtsmassnahme.

(sda/chb)