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Autobahn
Nach Unfall droht Verkehrskollaps auf der A1

A1 bei Vollsperrung: Blockade bei Luterbach SO.   Keystone

Nach der Vollsperrung auf der A1 droht ein Verkehrskollaps. Die Ursache der Blockade ist ein Unfall mit zehn Verletzten bei Luterbach SO.

Veröffentlicht am 27.05.2014

Nach einem Unfall mit zehn Verletzten auf der A1 bei Luterbach SO ist die wichtigste Ostwest-Strassenverbindung durch die Schweiz für mehrere Stunden gesperrt. Dem Schweizer Mittelland droht ein Verkehrskollaps.

Zwei Stunden nach dem Unfall staute sich der Verkehr auf der A1 gemäss Angaben von Viasuisse in beiden Richtungen bereits auf einer Länge von 10 Kilometern. Mit dem Einsetzen des Feierabendverkehrs dürfte sich die Situation am späten Nachmittag noch verschärfen.

Das tägliche Verkehrsaufkommen auf diesem Teil der A1 beträgt um die 100'000 Fahrzeuge. Viasuisse rechnet, dass das Nebenstrassennetz rund um den Unfallort komplett ausgelastet sein wird. Umfahrungsmöglichkeiten gibt es nur wenige. Reisenden zwischen Gotthard/Luzern und Bern wird empfohlen, die Brünig-Route zu benutzen.

SBB mit Extrazügen

Die SBB reagierte schnell auf den Unfall und das Bedürfnis nach mehr Transportkapazität auf der Ost-West-Achse durch die Schweiz. Sie stellte in Bern, Olten, Basel und Zürich Extrazüge und das entsprechende Personal bereit.

Sobald ein erhöhtes Passagieraufkommen registriert wird, werden diese auf die Reise geschickt. Die Kapazität der fahrplanmässigen Züge wurde zudem mit zusätzlichen Wagen verlängert.

Lastwagen geriet auf Gegenfahrbahn

Beim schweren Unfall auf der A1 wurden laut Polizeiangaben zehn Personen leicht bis schwer verletzt. Für die Bergung stehen derzeit die Feuerwehr, fünf Ambulanzen, zwei Rega-Helikopter und ein Grossaufgebot der Polizei im Einsatz.

Gemäss ersten Erkenntnissen der Solothurner Kantonspolizei durchbrach ein Lastwagen, der auf dem Anhänger eine Baumaschine transportierte, bei der Verzweigung Luterbach aus derzeit unbekannten Gründen die Mittelleitplanke.

Er geriet auf die Gegenfahrbahn und kollidierte dort mit einem Lastwagen und einem Kleinbus. Ebenfalls in den Unfall involviert wurde ein Personenwagen. Für Angehörige hat die Polizei eine Hotline eingerichtet. Die Hotline-Nummer lautet 032/627 72 72.

(sda/me)

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