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Nez Rouge chauffierte 16'000 Personen

Obstbrand: Wer zu viel trinkt, sollte nicht mehr fahren.  Keystone

Die Dienste des Fahrdienstes Nez Rouge waren im Dezember wieder stark gefragt: Im Vergleich zum Vorjahr fuhren die Freiwilligen 13 Prozent mehr Angetrunkene heim.

Veröffentlicht am 26.12.2014

Der Heimfahrdienst Nez Rouge hat seit Anfang Dezember 16'000 Menschen sicher nach Hause begleitet. Damit stieg die Anzahl transportierter Personen im Vergleich zum Vorjahr um 13 Prozent, wie Nez Rouge am Freitag mitteilte. Im Einsatz standen bislang 5000 Freiwillige.

Am stärksten beansprucht wurde der Fahrdienst, der seine Dienste während der Festtage anbietet, in der Nacht vom 20. auf den 21. Dezember. In dieser Nacht brachten die freiwilligen Chauffeure 2692 Personen nach Hause. Ungewohnt waren für die Freiwilligen die Strassenverhältnisse.

«Normalerweise gehören während der Aktion Nez Rouge Thermohandschuhe, dicke Wollschals, Schlossenteiser und Frostschutzmittel für die Windschutzscheibe zur Grundausstattung», schreibt die Organisation in ihrer Mitteilung. Die milden und angenehmen Witterungsbedingungen hätten die Arbeit «um ein Vielfaches erleichtert».

Alternativ: Fahrer bestimmen

Nez Rouge schlägt Autofahrenden neben dem eigenen Fahrdienst verschiedene Möglichkeiten vor, damit «der Abend gut zu Ende geht»: So könne innerhalb einer Gruppe ein Fahrer oder eine Fahrerin bestimmt werden, ein Person, die keinen Alkohol trinkt und die anderen nach Hause fährt.

Alternativ könnten Taxis gerufen oder Zug, Bus und Tram genutzt werden. Eine Übernachtung am Ort des Festes sei ebenfalls eine Möglichkeit, um nicht angetrunken nach Hause zu fahren. Wenn nötig könnten auch Bekannte angerufen werden.

(sda/ise)

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