Im letzten Jahr ist es in der Schweiz zu weniger Einbrüchen gekommen. Im Vergleich zu 2015 sank ihre Anzahl um 13 Prozent auf 36'970. Die Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch nahmen im letzten Jahr um 4,1 Prozent ab.

Insgesamt wurden in diesem Bereich 467'731 Straftaten gezählt. Noch nie seit der Statistikrevision 2009 verzeichnete das Bundesamt für Statistik (BFS) so wenige Straftaten gegen das Strafgesetzbuch.

Mehr Beschimpfungen

Einen neuen Tiefstand gab es auch bei den Einbrüchen. Zählt man die Einschleichdiebstähle hinzu, kam es 2016 pro Tag zu 127 polizeilich registrierten Einbrüchen. Am meisten Einbrüche pro Tag wurden im Jahr 2012 mit 201 notiert. Insgesamt waren letztes Jahr rund 6 von 1000 Einwohnerinnen und Einwohner von Einbruch- oder Einschleichdiebstählen betroffen. Die meisten Einbrüche ereigneten sich laut BFS in den eigenen vier Wänden.

Obwohl die Zahl der Straftaten insgesamt abgenommen hat, sind auch Straftaten zu beobachten, die gegenüber dem Vorjahr zugenommen haben. Eine Zunahme gab es bei Verzeigungen gegen Verleumdungen, Beschimpfungen und übler Nachrede.

(sda/chb/gku)