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Verwüstung
Österreich: «Wir haben das Schlimmste hinter uns»

Bundeswehr evakuiert Bewohner aus dem Ennstal. Keystone

Ein Sturm hat in Österreich mehrere Schlammlawinen ausgelöst. Strassen wurden verschüttet. Das von der Umwelt abgeschnittene Grossarltal ist nun aber wieder erreichbar. In Italien gab es mehrere Tote.

Veröffentlicht am 07.08.2017

Die Lage in den Unwettergebieten von Österreich bessert sich nach einer ruhigen Nacht zum Montag. Das von der Umwelt abgeschnittene Grossarltal konnte am frühen Montagmorgen mit dem Auto auf einer Spur wieder verlassen werden.

«Wir haben das Schlimmste hinter uns», sagte ein Feuerwehrkommandant. Das bei Feriengästen beliebte Tal im Bundesland Salzburg war besonders stark von Regen, Hagel und Schlammlawinen betroffen.

Mehrere Tote in Italien

Auch Italien kämpfte am Wochenende gegen die Wetterkapriolen. Es gab mehrere Todesopfer im Nordosten des Landes. Eine Frau starb, weil Geröllmassen ihr Auto verschütteten. Zwei Männer in Italien und Österreich verloren ihr Leben durch Blitzschläge. Zudem starben in den beiden Ländern zwei Menschen, als auf Campingplätzen wohl Bäume auf ihre Zelte fielen.

In Österreich war die Landstrasse aus und in den Touristenort Grossarl zuvor durch eine Mure auf einer Länge von zwei Kilometern verschüttet. Viele Reisende sassen im Tal fest. Zwei Notfalllager wurden errichtet.

Kein Regen in den nächsten Tagen

Welchen Schaden das Unwetter tatsächlich angerichtet hat, war zunächst nicht klar. Mit Luftaufnahmen sollte das ganze Ausmass festgestellt werden. Die Wetterprognosen für die nächsten Tage sind gut. Es soll nicht weiter regnen.

Auch die Lage in der Steiermark entspannt sich langsam. Einige Gebiete waren wegen der Verwüstungen zum Katastrophengebiet erklärt worden. Die Pegelstände in den Flüssen und Bächen beginnen nun langsam zu sinken. Soldaten wurden zur Hilfe in das Gebiet geschickt. Die Regierungsspitze sprach Mittel aus dem Katastrophenfonds zu.

(sda/gku)

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