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Oscar-Gewinner stehen fest, doch keiner kennt die Namen

Oscar-Vorbereitungen: Die Stimmen sind eingetroffen.  Keystone

Bis Gestern mussten die rund 6000 Oscar-Juroren ihre Stimme abgeben. Ob die Topfavoriten «Gravity» und »American Hustle» tatsächlich abräumen, erfährt die Welt allerdings erst am Sonntag.

Veröffentlicht am 26.02.2014

Die Oscar-Gewinner stehen fest, nur kennt noch keiner ihre Namen: Bis zum Dienstagabend (Ortszeit) mussten die Stimmzettel der über 6000 Oscar-Juroren, darunter Regisseure, Schauspieler und andere Profis der Branche, in Beverly Hills eingetroffen sein.

Nach Angaben der Academy of Motion Picture Arts and Sciences werden nun Mitarbeiter der Prüfgesellschaft PricewaterhouseCoopers die Stimmen auszählen. Die streng gehüteten Ergebnisse in 24 Kategorien werden an diesem Sonntag in verschlossenen Umschlägen direkt zur Preis-Gala gebracht.

«Gravity» und «American Hustle»

Der Weltraumthriller «Gravity» und die Kriminalkomödie «American Hustle» gehen diesmal mit je zehn Nominierungen als Favoriten ins Oscar-Rennen. Das Sklavendrama «12 Years a Slave» folgt mit neun Gewinnchancen. Hollywoods Trophäen-Gala geht am 2. März zum 86. Mal über die Bühne.

Unterdessen sind die auch deutschen Oscar-Anwärter eingetroffen und absolvierten ihren ersten grossen Auftritt im Blitzlichtgewitter: die Kurzfilmregisseure Max Lang (31) und Jan Lachauer (31). Damit gab es für die beiden Absolventen der Ludwigsburger Filmakademie in Hollywood schon einen Vorgeschmack auf die Trophäenverleihung.

In der Nacht zum Mittwoch stellten alle nominierten Kurzfilmer ihre Werke im Oscar-Hauptquartier vor Hunderten Mitgliedern der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vor.

Keine Schweizer im Rennen

Das hat der in England lebende Max Lang in Hollywood schon einmal erlebt. Bereits vor drei Jahren war der Regisseur für den animierten Kurzfilm «The Gruffalo» («Der Grüffelo») nominiert. Jetzt haben er und Lachauer mit «Room on the Broom» Chancen auf einen Oscar. Auch bei der zweiten Nominierung bleibt es spannend.

«Room on the Broom» - mit deutschem Titel «Für Hund und Katz ist auch noch Platz» - ist die Verfilmung eines englischen Kinderbuch-Bestsellers. Eine etwas schusselige Hexe nimmt eine Reihe Tiere auf ihrem Besen mit auf eine abenteuerliche Reise. Das britische Studio Magic Light Pictures steht als Produzent hinter dem halbstündigen Animationsfilm.

Schweizer Kandidaten für eine Oscar-Auszeichnung gibt es keine. Markus Imhoofs «More Than Honey», von der Schweiz in der Kategorie «bester ausländischer Film» ins Rennen geschickt, ist bereits vorzeitig ausgeschieden.
 

(sda/gku)

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