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Belastung
In Paris ist Auto fahren - teilweise - verboten

Der Smog ist schuld: Nicht alle Autos durften heute in Paris fahren.   Keystone

Erstmals seit 1997 gilt in Paris ein Fahrverbot: Wegen zu hoher Feinstaub-Belastung in der Stadt mussten heute bestimmte Autos und Motorräder stehenbleiben.

Veröffentlicht am 17.03.2014

Wegen der Luftverschmutzung in der französischen Hauptstadt ist am Montag erstmals seit 1997 ein partielles Fahrverbot in Kraft getreten. Ab 5.30 Uhr am Morgen durften nur Autos und Motorräder, deren Nummernschild mit einer ungeraden Ziffer endet, im Grossraum Paris fahren.

Überwacht wurde das von rund 700 Polizisten an 60 Kontrollpunkten in der ganzen Stadt. Wer gegen die Regel verstösst, muss mit einem Bussgeld in Höhe von mindestens 22 Euro rechnen.

Über eine Verlängerung der Verkehrseinschränkungen soll täglich auf Basis der Luftwerte neu entschieden werden.

Hohe Feinstaubbelastung

Sollte die Massnahme fortgeführt werden müssen, sollen am Dienstag alle Fahrzeuge mit einer geraden Erkennungsnummer stehenbleiben. Ausgenommen von der Regelung sind Elektro- oder Hybridautos, Fahrzeuge mit mindestens drei Insassen sowie bestimmte professionell genutzte Wagen wie Taxis.

Die Regierung hatte die Massnahme am Wochenende angekündigt, nachdem die zulässigen Höchstwerte für Feinstaub-Partikel zuletzt fünf Tage in Folge überschritten worden waren. Auch Geschwindigkeitsbegrenzungen und andere Massnahmen sind vorgesehen.

Am Freitag hatte die Konzentration der teils als krebserregend eingestuften Feinstaub-Partikel einen Wert von 180 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft erreicht – zulässig sind höchstens 80 Mikrogramm.

(sda/me)
 

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