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Falle
Polizei warnt vor «CEO-Betrugs-Masche»

Betrug: Von «CEO-Betrug» spricht man, wenn Keystone

Die Schaffhauser Polizei ruft zu Vorsicht auf: Betrüger haben vergangenen Monat versucht, über fingierte E-Mails an Firmengelder heranzukommen. Die Polizei empfiehlt «gesundes Misstrauen».

Veröffentlicht am 10.10.2017

Betrüger haben Anfang September versucht, einen Finanzmitarbeiter eines Schaffhauser Unternehmens dazu zu bringen, einen hohen Geldbetrag auf ein Konto ins Ausland zu überweisen. Die Betrüger gaben sich als Chef des Unternehmens aus. Die Schaffhauser Polizei warnt nun vor solchem «CEO-Betrug».

Im aktuellen Fall wurde der Mitarbeiter, der von seinem Chef per E-Mail-Nachrichten zur Geldüberweisung aufgefordert wurde, misstrauisch. Er fragte telefonisch beim Geschäftsführer nach, ob er den Auftrag erteilt habe, und bekam zur Antwort, dass dies nicht der Fall sei. Die Polizei wurde eingeschaltet.

Verräterische Schreibweise

Betrüger hatten sich in zwei E-Mails als Chef des Unternehmens ausgegeben und betont, dass der Auftrag streng vertraulich sei, weil es sich um eine Firmenübernahme handle. Misstrauisch wurde der Mitarbeiter aufgrund der Schreibweise der Nachricht.

Die Schaffhauser Polizei hat Ermittlungen gegen die Betrüger aufgenommen, wie sie in ihrer Mitteilung vom Dienstag schreibt. Sie empfiehlt grundsätzlich bei Überweisungsaufforderungen von Vorgesetzten – insbesondere bei hohen Geldbeträgen – «ein gesundes Misstrauen» walten zu lassen. Bei E-Mail-Aufforderungen sei es ratsam, mündlich oder telefonisch eine Auftragsbestätigung einzuholen.

(sda/jfr)

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