Der Fotograf und mehrfache Pulitzer-Preisträger Michel du Cille ist bei einem Reportereinsatz über die Ebola-Epidemie in Liberia gestorben. Nach Angaben der «Washington Post», für die du Cille arbeitete, erlitt der 58-Jährige am Donnerstag einen Herzanfall.

Er war demnach mit einem weiteren Reporter unterwegs, als er in einer abgelegenen Region des westafrikanischen Landes zusammenbrach. Er wurde in das nächstgelegene Spital gebracht, konnte aber nicht gerettet werden.

Du Cille scheute keine Risiken

Die «Washington Post» lobte den in Jamaika geborenen Journalisten als einen der erfahrensten Fotografen der Welt. Er habe sich «hingebungsvoll» um die Ebola-Epidemie gekümmert und trotz der damit verbundenen Risiken seine Arbeit nicht aufgegeben.

Du Cille war am Dienstag in Liberia eingetroffen. Dort sowie in den Nachbarländern Sierra Leone und Guinea starben seit dem Ausbruch der Epidemie vor rund einem Jahr fast 6'400 Menschen.

(sda/lur/me)