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Raumfrachter «Cygnus» unterwegs zu Raumstation

«Cygnus»: Der kommerzielle Raumfrachter kämpfte mit Startproblemen. Keystone

Der private Raumfrachter «Cygnus» hat sich doch noch auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS gemacht. Das Unternehmen stand unter keinem guten Stern.

Veröffentlicht am 07.12.2015

Nach drei abgesagten Startversuchen hat sich der private Raumfrachter «Cygnus» doch noch auf den Weg zur Internationalen Raumstation ISS gemacht. Zuvor hatte das Wetter jeweils den Abflug vereitelt.

Der Frachter sei erfolgreich an der Spitze einer Atlas-Rakete vom Weltraumbahnhof Cape Canaveral im US-Bundesstaat Florida gestartet, teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit. Heftiger Wind und Regen hatten Starts an den drei vorherigen Tagen verhindert. "Cygnus" soll mehr als 3000 Kilogramm Lebensmittel, wissenschaftliche Experimente und Ersatzteile zur ISS bringen.

Rückkehr kommerzieller Flüge

Der Start des Cygnus der US-Firma Orbital markiert die Rückkehr kommerzieller Flüge zur ISS. Orbital war seit der Explosion einer Trägerrakete im Oktober 2014 nicht mehr zur Weltraumstation geflogen. Die zweite Privatfirma, die Verbindungen zur Station anbietet, SpaceX, hatte im Juni eine Rakete verloren.

(sda/chb)

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