Die Passagiere des am Mittwoch bei Tiefencastel GR entgleisten RhB-Zuges haben sich in grosser Gefahr befunden: Die Wagen sprangen in einem Steilhang rund 100 Meter über der Oberfläche des Solis-Stausees aus den Schienen. Die Wagons hätten in den See stürzen können.

Beim Zugunglück in der unzugänglichen Schinschlucht entgleisten drei Personenwagons. Einer blieb mit der vorderen Hälfte in der Luft über dem Abgrund hängen, einer stürzte vom Trassee den rund 45 Grad steilen Hang hinunter.

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Genauer Unfallhergang wird untersucht

Dort wurde der 17 Tonnen schwere Wagen nach rund 20 Metern von Tannen aufgefangen und bohrte sich zusätzlich ins Erdreich, wie Christian Florin, Leiter der RhB-Infrastruktur zur Nachrichtenagentur sda sagte.

Der genaue Unfallhergang werde untersucht, sagte Florin. Unklar sei, ob der Zug auf einen Erdrutsch auffuhr, ob er vom Schutt von der Seite getroffen wurde oder ob sich eine Kombination von beidem ereignete.

(sda/vst)