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Gefahr
Schneelawinen: Ein Toter, zwei Verletzte

Lawinengefahr: Abseits der markierten Pisten ist die Lage prekär. Keystone

Achtung in den Bergen: Im Wallis ist eine Person von den Schneemassen begraben worden, in Graubünden wurden zwei Skitourenfahrer von einer Lawine erfasst und verletzt.

Veröffentlicht am 05.01.2015

Wegen grossen Neuschneemengen und Schneeverwehungen herrscht in den Bergen derzeit erhebliche Lawinengefahr. Im Kanton Wallis kam eine Person in einer Lawine ums Leben. In Graubünden wurden zwei Skitourengänger bei einem Lawinenniedergang verletzt, eine davon schwer.

Das Unglück im Walliser Skigebiet St-Luc/ Chandolin ereignete sich gegen 17 Uhr am Sonntagnachmittag. Ein 18-jähriger Schweizer, der ausserhalb der markierten Pisten unterwegs war, löste eine Lawine aus und wurde mitgerissen, wie die Kantonspolizei Wallis am Abend mitteilte.

Der Verschüttete war mit einem Suchgerät ausgerüstet und konnte in knapp zwei Metern Tiefe geortet werden. Nach der Bergung durch die Rettungskräfte wurde er mit einem Helikopter ins Spital von Sitten transportiert, wo er seinen Verletzungen aber erlag.

Zwei Verletzte in Graubünden

Im Kanton Graubünden riss eine Lawine zwei deutsche Skitourengänger mit, die mit einer Gruppe Richtung Heidelberger Spitze unterwegs waren. Die Kollegen konnten die Verschütteten mit Hilfe von Suchgeräten orten und anschliessend aus den Schneemassen befreien. Beide wurden mit Helikoptern ins Spital geflogen. Ein 41-Jähriger hat sich beim Vorfall schwer verletzt, ein 50-Jähriger kam mit leichten Verletzungen davon.

Die beiden Opfer waren Teil einer neunköpfigen Gruppe aus Deutschland, die eine Skitourenwoche in der Heidelberger Hütte in der Gemeinde Ramosch verbringen wollte.

(sda/ise)

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