Im Redaktionsgebäude der linksliberalen französischen Zeitung «Liberation» und vor der Zentrale der Grossbank Société Générale in Paris sind Schüsse abgefeuert worden.

Der Schütze bei der französischen Zeitung «Libération», der einen Foto-Assistenten lebensgefährlich verletzt hat, ist offenbar mit dem Angreifer bei einem Nachrichtensender von Freitag identisch. Der Verdächtige sei etwa 40 Jahre alt, europäischen Typs und trage helle Jeans.

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Die Bilder der Videoüberwachung würden sich in beiden Fällen «entsprechen», verlautete aus Ermittlerkreisen in Paris. Die Suche nach dem bewaffneten Mann lief am Montag auf Hochtouren. Er hatte am Morgen in der Eingangshalle der Zeitung «Libération» einen 27-jährigen Foto-Assistenten mit einem grosskalibrigen Gewehr lebensgefährlich verletzt und konnte danach flüchten.

Mit Gewehr Journalisten bedroht

Bei einem Vorfall beim Sender BFMTV am Freitag war ein Mann mit einem Gewehr aufgetaucht, hatte Journalisten bedroht, letztlich aber nicht geschossen.

Nach dem Angriff auf «Libération» kam es am Montagvormittag auch zu Schüssen im Pariser Geschäftsviertel La Défense. Dort wurde niemand verletzt. Bisher ist noch unklar, ob es sich um denselben Täter handelte.

(sda/reuters/chb)