Die Schweiz stockt ihr Hilfsteam in Nepal weiter auf. Bis Ende Woche werden 30 Personen im Katastrophengebiet im Einsatz stehen. Und für Freitag ist der Abflug einer Maschine mit 40 Tonnen Hilfsgütern für Nepal vorgesehen.

In Nepal werden Donnerstag früh acht weitere Spezialisten des Korps für Humanitäre Hilfe (SKH) eintreffen, wie SKH-Chef Manuel Bessler am Mittwoch in Bern auf Anfrage erklärte. In diesem Team seien auch zwei Mediziner.

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Medizinische Hilfe für sechs Wochen

Ende Woche werde das SKH 30 Personen in Nepal im Einsatz haben. Die medizinische Hilfe sei für sechs Wochen vorgesehen, mit wechselnden Teams, führte Bessler aus.

Des weiteren sei für Freitag ein Flug mit 40 Tonnen Hilfsmaterial geplant. An Bord des Flugzeuges seien vor allem Schutzplachen, 30 grosse Zelte, Generatoren zur Stromerzeugung und Kanister zum Wassertransport.

Kathmandu und Gorka

Die Schweizer Experten sind in Kathmandu und in der rund 80 Kilometer westlich gelegenen Stadt Gorkha im Einsatz. Gorkha liegt nahe des Epizentrums. Das dortige Spital war durch das Beben beschädigt worden. Ein am Mittwoch in Nepal eingetroffenes SKH-Team reiste gleich weiter nach Gorkha. Auf dem Weg dorthin seien drei Brücken unpassierbar gewesen, beschrieb Bessler die schwierigen Reisebedingungen.

Das Team sei bis zu einer Brücke gefahren worden, überquerte diese zu Fuss und wurde von einem anderen Fahrzeug weiter transportiert. Die Spezialisten brachten eine Tonne medizinisches Hilfsmaterial für das Spital von Gorkha mit sich. Diese Hilfsgüter waren in Roll-Behältern, welche dann über die Brücke gestossen wurden.

(sda/ise)