Die ersten Kommentare fallen fast schon euphorisch aus: «Das ist machbar», sagt TV-Experte Alain Sutter nach der Auslosung zur Fussball-WM 2014 in Brasilien. Der Schweizer Nati um Coach Ottmar Hitzfeld wurden in der Gruppe E die Teams aus Ecuador, Honduras und Frankreich zugelost. 

Zum Auftakt trifft die Schweiz am 15. Juni in Brasilia auf Ecuador, am 20. Juni in Salvador auf Frankreich – und bestreitet das letzte Gruppenspiel am 25. Juni in Manaus gegen Honduras.

Frankreich erreichte in Extremis die Endrunde: In der Barrage konnte eine 0:2-Niederlage in der Ukraine zu Hause mit einem 3:0-Sieg gedreht werden. «Ecuador gehört zu den Kleinen im südamerikanischen Fussball», heisst es auf der Homepage des Schweizer Fussballverbandes, «es ist auf den ersten Blick ein unbekannter Gegner.» Vor allem die Fans des FC Basel werden sich in erster Linie an deren ehemaligen Stürmer Felipe Caicedo erinnern.

Auf Honduras traf die Schweiz bereits an der WM 2010 in Südafrika – und hat schlechte Erinnerungen: Ein Sieg mit zwei Toren Differenz wäre Pflicht gewesen, am Schluss schaute nur ein enttäuschendes 0:0 heraus – das war trotz des Sieges gegen den späteren Weltmeister Spanien gleichbedeutend Heimreise nach der Gruppenphase. 

Unangenehm sind die Gegner für Deutschland: So trifft die Mannschaft von Jogi Löw mit den USA auf den ehemaligen Teamchef Jürgen Klinsmann, Portugal (mit Cristiano Ronaldo) und Ghana.

Das Eröffnungsspiel wird Gastgeber Brasilien gegen Kroatien bestreiten.

Gruppe A: Brasilien, Kroatien, Mexiko, Kamerun
Gruppe B: Spanien, Niederlande, Chile, Australien
Gruppe C: Kolumbien, Griechenland, Elfenbeinküste
Gruppe D: Uruguay, Costa Rica, England, Italien
Gruppe E: Schweiz, Ecuador, Frankreich, Honduras
Gruppe F: Argentinien, Bosnien-Herzegowina, Iran, Nigeria
Gruppe G: Deutschland, Portugal, Ghana, USA
Gruppe H: Belgien, Algerien, Russland, Südkorea

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