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Schweizer Nati: Weltmeister der Internationalität

Haris Seferovic: Der Ball zappelt im Netz – der «Secondo» dreht jubelnd ab.   Keystone

Kraftakt von Behrami, Flanke von Rodríguez, Vollstreckung durch Seferović – kein Zufall: Von allen Teams an der Fussball-WM in Brasilien ist die Schweizer Nati am stärksten international geprägt.

Veröffentlicht am 16.06.2014

Von allen Teams an der Fussball-WM ist die Schweizer Nati am stärksten international geprägt. Dies illustriert eine graphische Darstellung der Verwandtschafts- und internationalen Beziehungen aller Fussballspieler. Die Schweizer liegen mit 21 Vernetzungen vorne.

15 Schweizer Spieler haben demnach Verbindungen zu 13 verschiedenen Ländern. Ein Grossteil der Spieler sind «Secondos» mit mindestens einem Elternteil aus einem anderen Land. Sie haben nicht selten eine doppelte Staatsbürgerschaft: Philippe Senderos etwa hat Eltern aus Serbien und Spanien und ist schweizerisch-spanischer Doppelbürger, Gökhan Inler ist schweizerisch-türkischer Doppelbürger.

Wurzeln ganz ausserhalb der Schweizer Grenze

Andere Spieler haben Wurzeln, die ganz ausserhalb der Schweizer Grenze liegen: Blerim Džemaili und Admir Mehmedi wurden in Mazedonien geboren, Gelson Fernandes in Kap Verde, Valon Behrami im ehemaligen Jugoslawien (heute Kosovo), Johan Djourou in der Elfenbeinküste.

Der ebenfalls im ehemaligen Jugoslawien geborene Nati-Star Xherdan Shaqiri hebt seine Internationalität am deutlichsten hervor: Er hat auch schon Fussballschuhe getragen, auf denen sowohl die schweizerische, die kosovarische und die albanische Flagge eingestickt waren.

Nur drei Länder bilden eine Ausnahme

Auf die Schweiz folgen Australien mit 16 Länderverbindungen und Algerien mit ebenfalls 16 Verbindungen. Von allen 32 WM-Teams haben alle mindestens eine Verbindung ins Ausland - mit Ausnahme von Ecuador, Honduras und Südkorea.

Die Anzahl Verbindungen wurde für jeden Spieler mit einer Verbindung in ein anderes Land errechnet und auch für die gesamte Anzahl von Ländern, mit denen sie verknüpft sind. Die Graphik hat der australische Informations-Designer James Offer erstellt, die Daten stammen von Wikipedia.

(sda/vst/sim)

 

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