Auf Gran Canaria ist am Montag ein Reisebus mit 17 Schweizer Touristen verunfallt. Die spanischen Behörden meldeten einen Toten und zwei Schwerverletzte, wie die Nachrichtenagentur AFP schreibt. Die Unfallursache ist derzeit nicht bekannt. Der Unfall ereignete sich zwischen den Ortschaften Pasadilla und Cazadora.

Bei der verunfallten Reisegruppe handelt es sich um Kundinnen und Kunden des Luzerner Reiseanbieters Baumeler Reisen. Sie waren in einem 19-plätzigen Minibus einer spanischen Busfirma unterwegs.

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Notfallnummer für Angehörige

Im Bus hätten sich 16 Reisende, eine Schweizer Reisebegleitung und ein spanischer Fahrer befunden, teilte Baumeler Reisen am Montagnachmittag mit.

Über die Anzahl verletzter oder verstorbener Personen würden zurzeit keine gesicherten Erkenntnisse vorliegen, schreibt das Unternehmen weiter. Sobald neue Erkenntnisse über die betroffenen Personen vorlägen, werde weiter informiert. Für Angehörige hat Baumeler eine Notfalltelefonnummer eingerichtet: 044 202 00 00.

TCS-Ambulanzjet unterwegs

Der TCS schickt seinen Ambulanzjet und ein Rettungsteam nach Gran Canaria, wo am Morgen eine Schweizer Reisegruppe mit einem Minibus schwer verunfallt ist. Laut TCS sind unter den verunfallten Personen ETI-Schutzbrief-Begünstigte. Das Flugzeug soll gegen Mitternacht in Gran Canaria eintreffen.

Die Entsendung des Ambulanzjets ist als erste Massnahme beschlossen worden, wie der TCS mitteilte. Das Ärzte- und Psychologenteam werde vor Ort eine Lagebeurteilung vornehmen und die Verletzten in die Schweiz zurückführen.

(sda/me/chb)