Ein Schweizer Reisecar ist am Dienstag in Norwegen verunfallt. Drei Personen kamen ums Leben, mehrere wurden verletzt, wie die norwegischen Behörden meldeten. Insgesamt seien 17 Personen im Car gewesen. Eine schwer verletzte Person wurde mit dem Helikopter ins Spital der Stadt Namsos in Zentralnorwegen geflogen worden, wie ein Kliniksprecher der AP sagte.

Die Schweizer Betreiberin Eurobus bestätigt den Unfall: «Drei Passagiere sind dabei tödlich verunfallt. Weitere Passagiere und der Fahrer wurden hospitalisiert. Zum jetzigen Zeitpunkt liegen Eurobus keine gesicherten Informationen über den Unfallhergang vo», schreibt er in einer Mitteilung.

Zweiter Unfall für Knecht-Gruppe

Der Unfall ereignete sich in der Provinz Nord-Trøndelag. Der Car sei von einer Strasse abgekommen; die Unfallursache sei unbekannt. Man bedauere «diesen Vorfall ausserordentlich und setzt alles daran, so rasch wie möglich weitere gesicherte Informationen vom Unfallort zu erhalten», so Eurobus weiter.

Es ist der zweite Car-Unfall innert weniger Monate für ein Unternehmen des ehemaligen McKinsey-Manns Thomas Knecht und seine Knecht Holding, zu der unter anderem Eurobus und Baumeler Reisen gehören. Im März verunfallte ein Reisebus mit 17 Schweizer Wandertouristen von Baumeler auf Gran Canaria.

(se/sda/dbe)