Der Zusammenstoss von zwei Pendlerzügen in Südafrika mit etwa 240 Leichtverletzten ist durch ein kaputtes Stoppsignal ausgelöst worden. Die Behörde für Eisenbahnsicherheit wird nun untersuchen, warum das Signal nicht funktioniert hat.

Tote habe es bei dem Unglück nicht gegeben, sagte ein Sprecher der Rettungskräfte. Der Unfall geschah, als viele Menschen von der Arbeit in Johannesburg auf dem Weg nach Hause waren.

Kälte und Dunkelheit erschwerten Rettung

Bei Kälte und Dunkelheit hatten die Rettungskräfte alle Hände voll zu tun, um die schwerer Verletzten ins Spital zu bringen. Leichtverletzte wurden vor Ort behandelt, viele Passagiere erlitten einen Schock. Die meisten Verletzten hätten die Spitäler schon wieder verlassen, teilte die Behörde für Bahnsicherheit am Sonntag mit.

Bei dem Unfall nahe Johannesburg waren am Freitagabend einige Waggons umgestürzt. Ein fahrender Zug war beim Bahnhof Booysens auf einen stehenden Zug von hinten aufgefahren.

Riesiges Trümmerfeld

Ein Opfer schilderte südafrikanischen Medien: «Ein Zug hatte wegen eines Signals gestoppt, als ein weiterer Zug hupend von hinten kam und ins Zugende krachte.» Sanitäter berichteten von einem riesigen Trümmerfeld nach dem Unfall.

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(sda/gku)