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Smartphone soll Radioaktivität messen können

Anti-Atom-Prozess in Tokio: Ist das die Kundschaft für das Atomdetektor-Handy? (Bild: Keystone)

Das kann bisher wohl noch kein Smartphone: Mit dem «Pantone 5» aus Japan sollen Nutzer bald Strahlenbelastung messen können.

Veröffentlicht am 30.05.2012

Aus den zunehmenden Ängsten der japanischen Bevölkerung vor radioaktiver Strahlung hat der Elektronikkonzern Softbank bei seinem neusten Produkt die logische Konsequenz gezogen: Das ab Juli erhältliche Smartphone «Pantone 5» hat eine Funktion zur Messung örtlicher Strahlenbelastung.

Die Neuerung sei eine Reaktion auf wiederholte Anfragen, sagte der öffentlich gegen Atomenergie eintretende Unternehmenschef Masayoshi Son. Das Gerät arbeite wie ein Dosimeter und zeige auf Knopfdruck die Strahlenwerte in der Umgebung des Nutzers an. Über den Preis des «Pantone 5» wurden keine Angaben gemacht.

Am 11. März 2011 hatten ein Erdbeben und ein darauffolgender Tsunami in Japan eine Atomkatastrophe im AKW Fukushima ausgelöst. Es wird erwartet, dass die vollständige Säuberung der verstrahlten Gebiete Jahrzehnte dauern wird.

(tno/laf/sda)

 

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