Gegen die zunehmende Luftverschmutzung ergreift die römische Stadtverwaltung Sondermassnahmen: Am heutigen Dienstag durften nur Autos mit geraden Kennzeichen fahren. Am Mittwoch dürfen dann Fahrzeuge mit ungerader Nummer unterwegs sein. Die Massnahme wurde beschlossen, nachdem die Smoggrenzwerte in den vergangenen Tagen kontinuierlich überschritten worden waren.

«Die Einschränkung des Privatverkehrs ist eine schmerzhafte, aber notwendige Massnahme, um die öffentliche Gesundheit zu schützen», sagte der römische Bürgermeister Ignazio Marino. Seine Initiative wurde von den Umweltschutzorganisationen begrüsst.

Autofahrerverbände kritisierten dagegen die Massnahme. «Es gibt andere Wege, um die Luftverschmutzung zu bekämpfen», betonten sie. Nur mit strukturellen Massnahmen und der Förderung der öffentlichen Verkehrsmitteln könne das Problem in den Städten angegangen werden. Auch in anderen italienischen Grossstädten herrschte Smogalarm.

(sda/vst/tke)

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