Der erneute Wintereinbruch am Montagabend und in der Nacht auf Dienstag hat seine Spuren hinterlassen. Im Kanton Zürich kam es zu Dutzenden von Verkehrsunfällen. Die Strecke des «Glacier Express» war an der Kantonsgrenze von Uri und Graubünden unterbrochen.

Wegen stürmischen Winterwetters bleibe die Strecke zwischen Nätschen UR und Tschamat-Selva GR bis auf weiteres gesperrt, teilte der Verkehrsdienst der Matterhorn Gotthard Bahn (MGB) am Morgen mit. Der Autoverlad am Oberalppass zwischen Andermatt UR und Sedrun GR ist ebenfalls eingestellt.

Probleme auch beim «Glacier Express»

Die Reisenden des «Glacier Express» werden zwischen Visp und Chur über Bern und Zürich beziehungsweise umgekehrt umgeleitet. Alle übrigen Strecken sind sind für den Zugverkehr offen und verkehren gemäss Fahrplan.

Auf dem Schienennetz der SBB kam es laut dem Bahnverkehrsinformationsdienst zu keinen grösseren Verspätungen.

Tram- und Busverkehr stark behindert

Pendler, die am Morgen mit dem Auto zur Arbeit gelangen wollten, mussten sich zum Teil in Geduld üben. Zu einem Chaos, wie es in der Nacht auf Dienstag auf Zürcher Strassen geherrscht hatte, kam es jedoch nicht.

Dort führte der heftige Schneefall zu rund 50 Verkehrsunfällen. Drei Personen zogen sich laut einem Sprecher der Kantonspolizei leichte Verletzungen zu. Der Tram- und Busverkehr war stark behindert. Am Dienstagmorgen war die Situation wieder weitgehend normal.

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Mehr als 20 Unfälle im Aargau

Auch auf Solothurner Strassen kam es zwischen Montagnachmittag und Dienstagmorgen zu über dreissig Unfällen wegen Schnee und Eis. Vier Personen wurden leicht, eine Person mittelschwer verletzt.

Im Aargau kam es zu mehr als zwanzig Unfällen. Es gab vor allem Schleuderunfälle und Kollisionen mit Signalen. Einzig in Schneisingen AG erlitt ein Autolenker bei einem Unfall leichte Verletzungen.

(sda/tno/moh)