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Justiz
Steuerhinterziehung: Rapper DMX steht vor Gericht

Rapper DMX: Reichlich Reibung mit dem Gesetz. Keystone

US-Rapper DMX muss sich wegen Steuerhinterziehung von 1,7 Millionen Dollar verantworten. Er hat auch fälschlicherweise Privatinsolvenz angemeldet, um sich den Unterhalt für seine 15 Kinder zu sparen.

Veröffentlicht am 14.07.2017

Weil er 1,7 Millionen Dollar an Steuern hinterzogen und zudem seine Insolvenz vorgetäuscht haben soll, muss sich der US-Rapper DMX vor Gericht verantworten. Wie die New Yorker Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitteilte, wurde der 46-Jährige für Freitag vor den Richter zitiert.

DMX, der mit bürgerlichem Namen Earl Simmons heisst, gelang 1998 bereits mit seinem Debüt-Album «It's Dark and Hell is Hot» der Durchbruch in der US-Musikszene. Auch seine nächsten Alben landeten in den US-Charts auf dem ersten Platz.

Häufiger mit dem Gesetz im Konflikt

Doch «vergass» er, für seine Einkünfte zwischen 2002 und 2005 Steuern zu zahlen. Während der Fiskus sie eintreiben wollte, versuchte der Musiker und Schauspieler, sich für zahlungsunfähig erklären lassen.

Insgesamt beantragte DMX laut Staatsanwaltschaft drei Mal seine Zahlungsunfähigkeit – unter anderem, weil er keinen Unterhalt zahlen wollte: Nach Angaben von US-Medien hat er mit neun verschiedenen Frauen insgesamt 15 Kinder. DMX ist in seiner Vergangenheit schon häufiger mit dem Gesetz in Konflikt geraten, unter anderem musste er sich wegen illegalen Waffenbesitzes, Rauschgiftkonsums und zu hoher Geschwindigkeit beim Autofahren verantworten.

(sda/me/jfr)

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