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Stromknappheit: Venezuela macht Freitag zum Feiertag

Stromknappheit: Venezuela macht Freitag zum Feiertag
Chavez-Statue in Haiti: Auch der neue Präsident Venezuelas hat skurrile Ideen. Keystone

Präsident Nicolas Maduro hat lange Wochenenden für die krisengebeutelten Venezolaner angekündigt. Damit will das Opec-Land Energie sparen. Die Opposition spricht von einem waghalsigen Manöver.

Wegen notorischen Strommangels hat Venezuela alle Freitage der nächsten beiden Monate zu Feiertagen erklärt. Das Vorhaben ist Teil eines 60-Tage-Plans, mit dem das rezessionsgeplagte Opec-Land angesichts häufiger Stromausfälle Energie sparen will.

«Wir werden lange Wochenenden haben», sagte der linke Präsident Nicolas Maduro im staatlichen Fernsehen.

Opposition kritisiert

Die Opposition kritisierte, angesichts von Wirtschaftskrise, einer Knappheit an Lebensmitteln und Medikamenten sowie extremer Inflation sei der Plan einer Vier-Tage-Woche waghalsig.

Die Stromversorgung in dem südamerikanischen Ölförderland hängt zu 60 Prozent von Wasserkraftwerken ab. Aktuell gibt es aber eine schwere Dürre. Der Regierung wird allerdings vorgeworfen, zu wenig in den Ausbau und die Wartung der Energie-Infrastruktur zu investieren.

(sda/gku/ama/chb)

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