Wie Vertreter der Polizei und der Staatsanwaltschaft am Freitag vor den Medien in Schafisheim sagten, wurde der Mann am Donnerstag verhaftet. Er habe weitere solche Taten geplant gehabt. Opfer und Täter kannten sich nicht. Der Täter hatte sowohl finanzielle wie auch sexuelle Motive. Er hatte das Haus schon am frühen Morgen des 21. Dezember 2015 beobachtet. Als der Lebensgefährte der später ermordeten Frau zur Arbeit fuhr, drang er ins Haus ein.

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Dort zwang er den jüngeren Sohn, seinen Bruder und dessen Freundin zu fesseln. Dann zwang er die Frau, an zwei Bancomaten Geld abzuheben. Später fesselte er auch die Frau und den jüngeren Sohn und verging sich an ihnen. Nachdem er die vier Opfer erstochen hatte, legte er im Haus Feuer und machte sich unerkannt davon.

Unbescholtenes Blatt

Der Mann ist nicht vorbestraft und hat keinen Migrationshintergrund. Er kannte seine Opfer nicht. Die Polizei hatte ihm im Visier. Als sich die Hinweise verdichteten, dass es sich um den Täter handelt, griff die Polizei am Donnerstag nach 72-stündiger Vorbereitungsarbeit zu. Der Mann wurde im öffentlichen Raum verhaftet. Er hat die Tat gestanden. Laut Polizei und Staatsanwaltschaft plante er weitere solche Taten.

(sda/mbü/hon)

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