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Justiz
Tarantino scheitert mit Drehbuch-Klage

Tarantino mit seinem Oscar für Django Unchained: Der Regisseur ist sauer.   Keystone

Das geheime Skript für Quentin Tarantinos nächsten Western war vorab im Internet durchgesickert. Der für seine Akribie bekannte Regisseur wollte darum Schadenersatz – und ist vorerst gescheitert.

Veröffentlicht am 23.04.2014

Der US-amerikanische Kult-Regisseur Quentin Tarantino ist mit einer Klage gegen eine Medienfirma wegen eines durchgesickerten Drehbuchs vorerst gescheitert, wie mehrere Medien am Dienstag berichteten.

Der Regisseur habe keine direkte Urheberrechtsverletzung nachweisen können, sagte der zuständige Richter den Berichten zufolge am Dienstag in Kalifornien. Tarantino habe nun bis zum 1. Mai Zeit, seine Klage zu überarbeiten.

Tarantino will weiter klagen

Auf einem Blog der US-Firma Gawker hatten sich Internetsurfer über einen Link Zugang zum Skript des geplanten Western «The Hateful Eight» verschaffen können. Man habe das geheime Drehbuch damit lediglich einem breiteren Publikum zugänglich gemacht, argumentiert das Unternehmen.

Der 51-jährige Oscar-Preisträger («Pulp Fiction», «Django Unchained») will Gawker Medienberichten zufolge auf Schadenersatz in Millionenhöhe verklagen.

(sda/me/sim)

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