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Naturkatastrophe
Tornado bei Oklahoma City: Obama ruft Notstand aus

Trümmer: Der Tornado hinterliess eine Schneise der Verwüstung

Ein Tornado in der Nähe der US-Grossstadt Oklahoma City hat mindestens 91 Menschen das Leben gekostet.

Veröffentlicht am 21.05.2013

Nach dem Tornado in einem Vorort der US-Grossstadt Oklahoma ist die Opferzahl auf 91 gestiegen. 40 weitere Leichen seien in dem Vorort Moore aus den Trümmern zerstörter Wohnhäuser und Schulen geborgen worden, sagte Amy Elliott, eine Vertreterin der Rettungskräfte, dem Nachrichtensender CNN. 

Zuvor waren bereits 51 Tote und mehr als 230 Verletzte gemeldet worden. Der Wirbelsturm war am Montag mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 320 Stundenkilometern über Moore hinweggefegt und hatte eine Schneise der Verwüstung hinterlassen. 

Unter den Toten waren auch mindestens 20 Kinder, die meisten unter zwölf Jahren, sagte Elliott der Nachrichtenagentur AFP. Durch den Tornado wurden zwei Grundschulen schwer beschädigt, allerdings wurden bislang nur aus der einen Einrichtung Opfer gemeldet. 

Notstand ausgerufen

Fernsehsender hatten eine riesige schwarze Säule gezeigt, die alles mitriss, was auf ihrem Weg lag. Insgesamt war der Streifen, den der Tornado durch das dicht besiedelte Gebiet vor den Toren von Oklahoma City zog, zwei Kilometer breit. 

Präsident Barack Obama rief den Notstand für das betroffene Gebiet aus. Dies teilte das Präsidialamt am späten Montagabend (Ortszeit) mit. Zudem ordnete Obama Hilfe des Bundes an. Er habe mit der Gouverneurin von Oklahoma, Mary Fallin, wegen der Katastrophe telefoniert. 

Fallin betonte, die abschliessende Zahl der Opfer sei noch unklar. Die Rettungsmannschaften würden die ganze Nacht durcharbeiten. Sie versuchten, mit Spürhunden Überlebende ausfindig zu machen.

(muv/sda)

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