Bei einem Flugzeugabsturz im Westen Kubas sind acht Menschen ums Leben gekommen. Eine Militärmaschine verunglückte am Samstagmorgen in der Provinz Artemisa westlich der Hauptstadt Havanna, wie etwa die Parteizeitung «Granma» berichtete.

Das Transportflugzeug des Typs AN-26 sei gegen den Berg Loma de la Pimienta geprallt, wie das Verteidigungsministerium in einer von den Staatsmedien übermittelten Erklärung bekanntgab. Alle acht Insassen seien tot. In dem Flugzeug russischer Bauart gibt es Platz für bis zu 40 Insassen. Die Unglücksursache blieb unklar.

Unglücksort abgeriegelt

Die Maschine war auf dem Flughafen von Playa Baracoa nahe der Hauptstadt Havanna gestartet, bevor sie in 55 Kilometern Entfernung gegen den Berg prallte. Das Ministerium kündigte eine Untersuchung an. Ein Behördenvertreter sagte der Nachrichtenagentur AFP, der Absturz habe sich während eines Militärmanövers ereignet. Der Unglücksort sei abgeriegelt worden, um die Toten zu bergen.

(sda/gku)