Mehr als 30 Menschen sind nach Angaben prorussischer Separatisten bei der Explosion in einem ostukrainischen Kohlebergwerk ums Leben gekommen. 14 Menschen seien verletzt worden, teilte ein lokaler Behördenvertreter der Rebellen mit.

Zuvor hatte der ukrainische Parlamentspräsident Wladimir Groisman gesagt: «Das Schicksal von 32 Bergarbeitern ist ungewiss. Bislang gibt es einen Toten.»

Mehr als 100 Tote bei Unglück 2007

Zum Zeitpunkt der Explosion in der Mine Sasjadko hätten etwa 70 Bergleute unter Tage gearbeitet, sol die Rebellen. Die Rettungskräfte seien bisher noch nicht vorgedrungen zu dem Unglücksort, der sich in einem von den Aufständischen kontrolliertem Gebiet befinde. Die Ursache für die Detonation war zunächst unklar. Im Jahre 2007 waren in Sasjadko bei einer Explosion 106 Menschen getötet worden.

Im Osten der Ukraine tobt ein Konflikt zwischen Aufständischen und Regierungssoldaten. Es ist ein Waffenstillstand in Kraft, der sich jedoch als brüchig erwiesen hat.

(reuters/sda/tno/ama)

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