Der bei einem Sturz aus dem Londoner Büro ums Leben gekommene JPMorgan-Mitarbeiter war einem toxikologischen Gutachten zufolge stark alkoholisiert. Der Untersuchungsbericht wurde bei einer gerichtlichen Anhörung von ehemaligen Kollegen und Bekannten des Toten vorgelegt. Demnach soll die Alkohol-Konzentration im Blut des Mannes fast drei Mal so hoch gewesen sein wie die zulässige Promillegrenze für Autofahrer in Grossbritannie.

Der 39-Jährige war im Januar leblos auf einem Dach in der neunten Etage des 33-stöckigen Gebäudes im Bankenviertel Canary Wharf entdeckt worden. Der Mann hatte im Technik-Bereich des Kapitalmarktgeschäfts der US-Grossbank gearbeitet und war seit 2004 bei JPMorgan beschäftigt. Die Polizei hatte damals ein Fremdverschulden ausgeschlossen.

(reuters/dbe/vst)