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Verjährt
US-Justiz verzichtet auf Anklage gegen Bill Cosby

Bill Cosby: Der US-Fernsehstar bestreitet die Vorwürfe.   Keystone

Die US-Staatsanwaltschaft hat die Klage eines mutmasslichen Missbrauchsopfers des TV-Stars Bill Cosby nicht stattgegeben. Laut Behörden sei der Fall verjährt.

Veröffentlicht am 17.12.2014

Die US-Justiz verzichtet auf eine Anklage gegen den Fernsehstar Bill Cosby wegen Missbrauchsvorwürfen. Die Staatsanwaltschaft von Los Angeles erklärte am Dienstag, der Klage der Kalifornierin Judy Huth nicht stattzugeben, die Cosby beschuldigt hatte, sie im Jahr 1974 sexuell missbraucht zu haben.

Die Staatsanwaltschaft machte die Verjährungsfrist geltend. Seit den mutmasslichen Vorfällen seien 40 Jahre vergangen und damit seien die Anschuldigungen verjährt, hiess es zur Begründung. Die Verteidigung des mutmasslichen Opfers war für eine Stellungnahme zunächst nicht erreichbar.

Cosby wehrt sich gegen Vorwürfe

In der jüngsten Vergangenheit hatten mehrere Frauen dem US-Schauspieler Cosby sexuelle Vergehen vorgeworfen, die teils mehrere Jahrzehnte zurückliegen. Cosby, der in den 80er Jahren mit der Sitcom «The Cosby Show» weltbekannt geworden war, bestreitet die Vorwürfe.

(sda/dbe)

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