Es war der grosse sportliche Skandal der Olympischen Winterspiele im russischen Sotschi. Die für ihre Heimat Thailand startende Skifahrerin Vanessa Vanakorn, besser bekannt unter ihrem Künstlernamen Vanessa Mae, soll sich ihre Olympia-Teilnahme mit getürkten Rennen in Slowenien ertrogen haben.

Der Internationale Skiverband Fis sperrte die professionelle Geigerin und passionierte Hobby-Skifahrerin in der Folge für vier Jahre. Alles falsch, hat nun aber Mitte Juni der Internationale Sportgerichtshof in Lausanne entschieden. Mae habe sich nichts zuschulden kommen lassen, die Sperre sei nicht gerechtfertigt.

Dank Schweizer Anwälten

Zu verdanken hat Mae diesen klaren Sieg ihren Schweizer Anwälten: Lucien Walloni von der Zürcher Wirtschaftskanzlei Froriep und dem Sportrechtler Thilo Pachmann vom gleichnamigen Zürcher Büro.

Skifahren gelernt hat Mae übrigens in Zermatt, wo sie auch ihren ersten Wohnsitz hat. Sie fährt länger Ski (seit 4), als sie Violine spielt (seit 5).

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