Abertausende Blitze, kräftige Windböen und heftige Gewitter: Nach dem heissen Wochenende hat das Wetter in der Schweiz auch in der Nacht auf Montag für Extremwerte gesorgt. Abkühlung war jedoch Fehlanzeige.

Unwetterwarnungen

Am Sonntagabend und am Montagmorgen zogen kräftige Gewitter über die Schweiz. Der Wetterdienst Meteocentrale gab in der Nacht für die Region Neuenburg und die Ostschweiz Unwetterwarnungen heraus. Bei Platzregen fielen innert 20 Minuten bis zu 20 Liter pro Quadratmeter, wie MeteoGroup mitteilte.

Sturmböen, die mit dem Gewitter einhergingen, erreichten bis zu 90 Stundenkilometer in den Niederungen und bis zu 111 Stundenkilometer auf den Bergen. Der Himmel wurde von tausenden Blitzen erhellt. Am Montagmorgen wurden in drei Stunden mehr als 5000 Blitze gezählt, seit Sonntagabend waren es rund 24'000 in der Schweiz und den Grenzgebieten.

Die Gewitter brachten aber nur kurz Abkühlung: Während der Regengüsse fiel das Quecksilber jeweils unter 18 Grad, danach setzte sich aber rasch wieder feucht-warme Luft durch. Am frühen Morgen lagen die Temperaturen bei etwa 24 Grad in Zürich, Basel und Genf, 23 Grad in Bern und Frauenfeld, 22 Grad in Luzern und Lugano und 19 Grad in St. Gallen. Mitte der Woche dürften die Temperaturen im Norden deutlich unter 30 Grad sinken.

(sda/chb)