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Unwetter
Viele Tote in Vietnam nach Überschwemmungen

Überflutete Strasse in der Nähe von Hanoi: Tagelange Stürme sorgten für Zerstörung. Keystone

Im südostasiatischen Land sind mindestens 59 Menschen bei Überschwemmungen und Erdrutschen ums Leben gekommen. Die Behörden warnen vor weiteren Erdrutschen.

Veröffentlicht am 13.10.2017

Nach den schweren Überschwemmungen und Erdrutschen im Norden und im Zentrum Vietnams ist die Zahl der Todesopfer am Freitag auf 59 gestiegen. 36 weitere Menschen werden nach Angaben der Behörden vom Freitag noch vermisst.

Darunter ist auch ein Reporter der vietnamesischen Nachrichtenagentur, der über die Unwetter berichtet hatte. Ausgelöst hatten die Überschwemmungen im Norden und Zentrum des südostasiatischen Landes tagelange heftige Unwetter.

17'000 Menschen evakuiert

Ein tropisches Tiefdruckgebiet war seit Anfang der Woche mit starkem Regen über die Region hinweggezogen, innerhalb weniger Tage fielen bis zu 700 Millimeter Niederschlag.

Die Flüsse stiegen schnell über die Ufer; Häuser, Strassen und Brücken wurden zerstört. Hunderte Häuser wurden den Behörden zufolge zerstört, fast 34'000 stünden unter Wasser. Mehr als 17'000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht.

Behörden warnen vor weiteren Erdrutschen

Das Tiefdruckgebiet sei zwar in Richtung des Nachbarlandes Laos weiter gezogen, die Behörden warnten aber vor weiteren Erdrutschen. Im vergangenen Jahr kamen 264 Menschen bei Überschwemmungen in Vietnam ums Leben. Erst im August starben mehr als 30 Menschen bei Unwettern und Stürmen.

(sda/gku)
 

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