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Eruption
Vulkan Mayon: Menschen und Tiere in Gefahr

Ein Dorfbewohner führt seine Kuh weg: Der Vulkan Mayon bedroht die Bauern.  Keystone

Nach der Evakuation der Menschen sollen nun auch die Tiere aus der Umgebung des brodelnden Vulkans gebracht werden. Ansonsten würden die Leute in die Gefahrenzone zurückkehren, fürchten die Behörden.

Veröffentlicht am 20.09.2014

An dem gefährlich brodelnden Vulkan Mayon auf den Philippinen sollen jetzt tausende Tiere in Sicherheit gebracht werden. Veterinäre seien seit Samstag im Einsatz, um 20'000 Hühner, 5500 Schweine, sowie Hunde und Rinder zu retten, berichtete das Nachrichtenportal GMA Online.

Der aktivste Vulkan des Inselstaates war vor kurzem wieder erwacht. Am Mittwoch flossen Lavaströme einen Hang hinunter. Zehntausende Menschen wurden schon aus der Gefahrenzone gebracht.

Leute wollen zu ihren Tieren zurückkehren

Allerdings wüssten die Behörden, das viele Leute zurückzukehren versuchen, um sich um ihr Vieh zu kümmern, berichtete der Sender dzBB aus der Provinz. Deshalb sollten die Tiere jetzt gerettet werden.

Die Vulkan- und Erdbebenwarte verzeichnete in den vergangenen Tagen zahlreiche kleinere Eruptionen, aber eine gewaltige Explosion blieb bislang aus.

Touristenattraktion

Der 2500 Meter hohe Mayon ist berühmt wegen seiner symmetrischen Form und eines der beliebtesten Ausflugsziele für Touristen. Er liegt rund 330 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila in der Provinz Albay.

(sda/gku)

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