Die jüngsten Schweizer Tennis-Höhenflüge haben die IT der Bundesverwaltung ans Limit gebracht. Während des Matches von Roger Federer gegen Rafael Nadal am Freitagmorgen sperrte das Bundesamt für Informatik (BIT) daher alle Internet-Fernsehkanäle der Bundesverwaltung.

Bereits am Donnerstag, als Stanislas Wawrinka im Halbfinal des Australian Open gegen Thomas Berdych spielte, lief die Infrastruktur des Bundes am Anschlag. Das BIT befürchtete, das Federer-Spiel könnte das Netz des Bundes vollends lahmlegen.

Massnahme war nötig

Wegen der Belastung auf der Internetverbindung seien während der Dauer des Matches sämtliche Online-TV-Kanäle gesperrt worden, bestätigte Sonja Uhlmann-Haenni, Pressesprecherin des BIT, auf Anfrage eine Meldung des Nachrichtenportals Newsnet.

Die Massnahme sei nötig gewesen, um den ordentlichen Betrieb für Mitarbeitende der Bundesverwaltung sicherzustellen, sagte Uhlmann-Haenni. «Mit Blick auf die gestrige Belastung der Leitungen wollten wir einem möglichen Ausfall zuvorkommen und haben proaktiv Massnahmen ergriffen», sagte die Sprecherin.

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Den Bundesangestellten ist es nicht grundsätzlich untersagt, während der Arbeitszeit im Internet Fernsehen zu schauen.

(sda/dbe)